Tipps zur Kundengenerierung: Meine persönliche Vorgehensweise.

Die in der Eigenwahrnehmung allerschönsten, kreativsten und professionellsten Texterstellungen bringen gar nichts, wenn niemand sie haben möchte. Wie stelle ich es also an, Aufträge zu bekommen? Dazu gibt es im Internet jede Menge Tipps. Ich stelle hier meine persönlichen Favoriten der Kundengenerierung vor. Grundsätzlich habe ich einige Schwierigkeiten damit „zu verkaufen“. Das schließt leider auch meine eigene Dienstleistung ein. Mir graut vor allem davor, zum Telefon zu greifen, um jemanden anzurufen. Aus welchem Grund auch immer, komme ich mir dabei wie ein aufdringlicher Vertreter vor. Wenn ich denjenigen dann noch nicht einmal kenne, fällt für mich persönlich diese Option der Kundengenerierung aus.

Eigene Stärken sind ausschlagggebend!

Ich habe, seit ich vor rund 10 Jahren einmal ein Seminar besucht habe, einen Satz ganz besonders in Erinnerung: Bau auf deine Stärken! Da diese nun mal nicht im Telefonieren liegen, konzentriere ich mich auf die, die ich habe! Ich bin einigermaßen kontaktfreudig, kann, wenn`s drauf ankommt, durchaus eloquent sein. Ich nutze zur Kundengenerierung gerne ansprechende, gut zu lesende und nicht zu dünne Visitenkarten Diese überreiche ich meinem Gegenüber –wo auch immer, wann auch immer-.

Kommunikation ist immer gut, Visitenkarten tun es auch!

Mir fällt es bedeutend leichter, einer Person gegenüberzustehen, sie anschauen zu können und so kommunikativ meine Argumente zu präsentieren, warum meine Dienstleistung ein Gewinn für meinen Gesprächspartner sein könnte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Visitenkarten offenbar häufig nicht weggeworfen, sondern –oft nach einiger Zeit- wieder herausgesucht wurden und es so zu einem Auftrag kam.

Eine attraktive Webseite kann beinahe Wunder wirken!

Auch ein gut gestaltete, aussagekräftige, benutzerfreundliche und SEO optimierte Webseite ist zur Kundengenerierung gut geeignet. Zum einen kann sich ein potenzieller Auftraggeber schon einmal einen ersten Überblick verschaffen, zum anderen schafft sie Transparenz und sorgt für Vertrauen und Seriosität. Dabei ist das Führen eines eigenen Blogs auf der eigenen Homepage in meinen Augen ein echter Vorteil! An den Beiträgen kann sich ein Interessent einen Eindruck vom Schreibstil und auch von der Vielfältigkeit meiner Themen machen.

Der Mix macht es!

Bei dem Gesamtpaket „Webseite-Blog-Visitenkarte-persönliche Kontakte/Netzwerkarbeit“ stelle ich mir immer die Frage, was meine Tätigkeit als Texterin für potentielle Kunden so attraktiv macht, dass sie mich beauftragen. Sich diese Frage zu stellen ist wichtig, denn bei einer Dienstleistung wie bei der einer Texterin weiß der Kunde erst hinterher, ob das gelieferte Ergebnis, die Texte, seinen Erwartungen und Wünschen entsprochen hat. Für einen (zukünftigen) Kunden ist immer ein zentraler Punkt, was er für seine Investition bekommt.

Referenzen für Kunden bereit halten.

Vor der ersten Zusammenarbeit ist das oft unklar, weil die Arbeit als Texterin kaum greif- oder messbar ist. Daher ist es sinnvoll, seine Tätigkeit transparent zu machen, d. h., neben einem Blog bereits erstellte Texte zu zeigen, natürlich nur, sofern der Auftraggeber dieser Texte damit einverstanden ist. Bei der Arbeit im Social Media-Bereich, kann das die Facebook-Fanseite sein, der Blog, den man für ein Unternehmen betreibt, Newsletter- und Webseiten-Inhalte usw. Ein Kunde beauftragt mich eher, wenn er meiner Arbeit und somit mir vertraut.

Die Sicht des Kunden ist wichtig!

Ganz wichtig ist es außerdem zu wissen, was der zukünftige Auftraggeber sich wünscht. Welche Vorstellungen hat der Kunde? Des weiteren, welche Vorgaben er hat. Dazu gehört, ihn ernst zu nehmen, herauszufinden, welchen Bedarf, auch welche Anregungen er selbst hat. Es muss gelingen, Texte passgenau auf ihn, d. h. sein Unternehmen / seine Dienstleistung, auf seine Zielgruppe ausgerichtet zu erstellen. Darüber hinaus zeige ich mögliche Lösungen auf. Durch sie können etwaige Schwierigkeiten behoben werden. Das bedeutet, dass man die Erwartungen und die Anforderungen des Kunden kennen und seine Wünsche und Anregungen in die eigene Dienstleistung einbinden muss.

Fazit:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man, je genauer man sich mit seinem potenziellen Kunden und seinen Fragen beschäftigt, desto eher beauftragt wird. Kundengenerierung heißt auch, dass man, wann immer es sich ergibt, über seine Arbeit reden sollte, denn, wenn man nicht darüber spricht, verpasst man die Chance, dass man durch persönliche Weiterempfehlung einen Auftrag erhält.